Hallo liebe Blog Freunde, heute möchte ich noch einmal die Planung meines Terrariums Vorstellen. Nach etlichen Zeichnungen auf Papier, zig Malereien mit Photoshop habe ich nun ein schönes Gestaltungsprogram gefunden. SketchUP bietet optimale Bedingungen für die Terrarien Bau Planung, einfache klare Linien die man zeichnen kann und einfache Texturen ohne viel schnick schnack. Ein wenig Routine bedürftig schien mir das Interface des Programms, doch das habe ich nach einer Stunde gut kompensieren können. Bei Bedarf stelle ich gerne ein Video Tutorial zu Verfügung um die wichtigsten Funktionen von Google SketchUP zu erklären.
Ich muss zugeben dass es wesentlich einfacher ist mit einem 3D Programm zu arbeiten als alle Zeichnungen per Hand anzufertigen. Zum einem ist es so das man sehr oft Berechnung vergisst und zum zweiten schlicht weg die Vorstellungskraft fehlt. Wenn man hingegen ein 3D Modell erstellt hat man die Möglichkeit es in alle Richtungen zu drehen und von jedem noch so erdenklichen Winkel zu betrachten. Das tolle ist das man sogar Lampen, Leitungen
Folgende Bereiche müssen bedacht werden:
Für welches Tier schaffe ich ein neues Heim, bei mir handelt es sich um einen Baumbewohner.
Welche Maße nehme ich, dass ist abhängig von Punkt eins.
Welche Materialien verwende ich bei meinem Bau.
Welche Technischen Details möchte ich hinzufügen.
Bepflanzung, Einteilung von Nass und trocken Bereichen.
Sonstige Arbeiten die noch anfallen.
Wenn ich mir über diese Punkte ein wenig Gedanken gemacht habe kann es mit der eigentlichen Planung am Pc weitergehen. Hierbei kann man durchaus schon mit den endgültigen Maßen arbeiten, ich empfehle es sogar. So sieht man gleich ob die Proportionen stimmen und einem kein gedanklicher Fehler unterlaufen ist. Um alles noch ein wenig anschaulicher zu machen habe ich ein paar meiner ersten Zeichnungen für Euch angehängt.
Um den Unterschied zwischen Handzeichnung und 3D Modellierung zu zeigen hier nochmal ein paar Zeichnungen aus dem Programm SketchUP.
Mit den beiden Beispielen kann man sehr schnell erkennen wo etwas gelingt oder schief läuft, und kann den Kostenfaktor der Materialien absenken oder wenn doch ein Fehler auftritt extrem ansteigen lassen.
Mit den beiden Beispielen kann man sehr schnell erkennen wo etwas gelingt oder schief läuft, und kann den Kostenfaktor der Materialien absenken oder wenn doch ein Fehler auftritt extrem ansteigen lassen.
Das Terrarium wird in einer Größe von H/B/T 200×100x50 gestaltet. Der untere Bereich wird ca. 30-40 cm Bodensubtrat enthalten, diesen werde ich direkt aus einem Wald mit sauberer Umgebung holen. Welche Bepflanzung ich nehme habe ich noch nicht entschieden da es doch eine sehr große Auswahl gibt und man darauf achten muss das diese nicht gedüngt bzw. nur Biologisch gedüngt sind, das kann nämlich über Leben oder auch Tod eines Tieres entscheiden.
Der Bau geht los!
Seid gestern Abend bin ich nun fleißig dabei das neue zuhause meiner kleinen Dame zu bauen. Viel Schweiß und Kraft ist schon geflossen und ich bin sichtlich angetan von dem was schon alles geleistet worden ist. Was sich am Anfang als schwierig zum Teil auch nervig schien, war mit dem zusammenbau der Holzteile schnell vergessen.

Nun war es an der Zeit sich Gedanken um den Innenraum zu machen. Nach sehr vielen Forschungen im Internet habe ich mich auch entschlossen die Wände selbst mit Styropor zu gestalten.

Nachdem auch dies geschafft war, musste ich nun eine Lösung finden es naturgetreu zu gestalten. Hierfür habe ich Bauschaum und Fliesenkleber genommen.

Um mehr Struktur zu erlangen habe ich Repti Bark unter den Fliesenkleber gemischt.

Vorab möchte ich nun erwähnen, dass folgende Arbeitsschritte die ich getätigt habe, sehr viel Schmutz verursachen. Um mein fertig angerührtes Produkt nun auf die blanke Styropor Oberfläche zu bringen, habe ich handelsübliche Müllbeutel als Handschuhe verwendet.


Die zweite Schicht Fliesenkleber ist nun drauf. Ich habe heute damit angefangen Blumentöpfe aus Plastik mit Bauschaum an der Rückwand zu befestigen. Parallel zur Rückwand habe ich den Deckel des Terrariums von innen weiß lackiert, damit das Licht besser reflektiert wird.


Nun ist gut zu erkennen wie das Ergebnis geworden ist, und ich muss sagen ich bin richtig zufrieden.

Alles ist verspachtelt und es kann nun mit der Farbgestaltung voran gehen. Ich habe mich für zwei grün Töne, einen Schokobraunen und einen Schwarzen entschieden. Ich denke die Farbwahl ist mit am schwierigsten denn die Farbgebung der Natur ist nun mal einzigartig. Angefangen habe ich zuerst mit dem Hintergrund, diesen habe ich braun gemacht.

Nun habe ich mit schwarz ein paar schatten gesetzt um schon mal ein wenig Struktur zu bekommen. Danach habe ich alles was im Innenraum noch Holz war schwarz angemalt, um mehr tiefe zu erhalten.


Nun kommt der komplizierte Teil. Ich habe einen Schwamm genommen und versucht eine Struktur zu erlangen die der Natur sehr ähnlich kommen sollte, nach etlichen hin und her habe ich es dann auch endlich geschafft, so das ich mit meinem Ergebnis sichtlich zufrieden sein kann.


Gaze ist nun auch schon angebracht im oberen Teil, und auch die Teichfolie ist dort wo sie sein soll.


alles ist verspachtelt und es kann nun mit der Farbgestaltung voran gehen. Ich habe mich für zwei grün Töne, einen Schokobraunen und einen Schwarzen entschieden. Ich denke die Farbwahl ist mit am schwierigsten denn die Farbgebung der Natur ist nun mal einzigartig. Angefangen habe ich zuerst mit dem Hintergrund, diesen habe ich braun gemacht.

Nun habe ich mit schwarz ein paar schatten gesetzt um schon mal ein wenig Struktur zu bekommen. Danach habe ich alles was im Innenraum noch Holz war schwarz angemalt, um mehr tiefe zu erhalten. Um andere Grün und Braun töne zu erhalten, habe ich alle Töne mit Schwarz dunkler gemacht.

Nun kommt der komplizierte Teil. Ich habe einen Schwamm genommen und versucht eine Struktur zu erlangen die der Natur sehr ähnlich kommen sollte, nach etlichen hin und her habe ich es dann auch endlich geschafft, so das ich mit meinem Ergebnis sichtlich zufrieden sein kann. Mit einem Pinsel habe ich dann den letzten Schliff vorgenommen.

Gaze ist nun auch schon angebracht im oberen Teil. Hierbei habe ich einen Tacker verwendet, mit dem ich das Gazegeflecht angebracht habe. Vorsicht beim zurechtschneiden, Gaze ist ziemlich spitz und gefährlich wenn sie aus Metall ist.

In meinem Lichtkasten habe ich 3 70W HQI Strahler verbaut, eine T8 Leuchteinheit mit D3 Spektrum und eine Nachtlampe. Zusätzlich habe ich Scharniere angebracht, um den Lichtkasten bei Bedarf wie eine Truhe aufzuklappen.

Um das Terrarium 100 Prozent dicht zu bekommen, zumindest für Drosophila, habe ich mich entschlossen einen Innenrahmen für die Tür zu bauen. Dafür habe ich einfache 20mm Latten genommen und diese dann auf Gärung geschnitten. Nun habe ich alles verleimt und fixiert.


Nun habe ich alles mit Epoxid Hartz überzogen und warte nun 7 Tage ab. Ich habe mich nochmal schlau gemacht und in Erfahrung bringen können, dass Epoxid am 3ten Tag mechanisch fest und am 7ten Tag Wasserfest ist. Nun heißt es erstmal warten.


Nachdem nun das Epoxid getrocknet ist kann ich mich entspannt an die Arbeit machen und aus unseren Garten Erde holen. Zusätzlich habe ich als Bodengrund Tonkugeln gewählt, um ein optimales Feuchtigkeitsverhältniss für meine Pflanzen zu erhalten.
Die Regenanlage ist nun auch verbaut und bereit zum ersten Start. Teperatur Messungen waren auch erfolgreich, im oberen Bereich 30-34°C, in der Mitte 23-25 und unten 20-21. 2 Tage habe ich getestet, bis es dann Sonntags soweit war……..

In meiner flikr Fotogallerie findet Ihr die restlichen Fotos, ich bin über jedes Feedback dankbar und wünsche viel Spaß beim anschauen der Fotos.



